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WAN PIPEL

ONE PEOPLE
Pim de la Parra, Surinam, Niederlande 1976, 110 Min., OmeU

Einführung von Jonathan Ali

Wan Pipel, der erste Spielfilm aus Surinam, ist ein Drama, das den Konflikt zwischen Moderne und Tradition, zwischen persönlichen Wünschen und gesellschaftlichen Normen wunderbar einfängt. Roy, ein afro-surinamischer Mann, kehrt von seinem Studium in den Niederlanden zurück und erlebt ein kulturelles Erwachen. Rubia, eine indo-surinamische Frau, die auch in Holland studiert hat, versucht, die Erwartungen ihrer Gemeinde mit ihren eigenen Träumen in Einklang zu bringen. Roy und Rubia beginnen eine leidenschaftliche Affäre, die ihre beiden Familien wütend macht. Bald wird Roy mit einer eindringlichen Erinnerung an das Leben konfrontiert, das er in Europa zurückgelassen hat. Wan Pipelist eine von Herzen kommende Botschaft von Pim de la Parra an sein gerade unabhängig gewordenes Land und eine zeitlose Erkundung der Liebe, der Identität und des universellen Kampfes um einen Platz in der Welt. (JA)


Jonathan Ali ist ein in London ansässiger Filmkurator und Autor. Er ist Programmdirektor beim Third Horizon Film Festival, das das Kino der Karibik und der karibischen Diaspora in den Mittelpunkt stellt.

WAN PIPEL, Pim de la Parra