Über uns

Wie lässt sich ein neues Kino in der transnationalen Gesellschaft gemeinsam gestalten?

Mit SİNEMA TRANSTOPIA startete bi’bak 2020 im Haus der Statistik am Alexanderplatz ein Kino-Experiment, das Kino als sozialen Diskursraum und als Ort des Austauschs und der Solidarität versteht. An seinem neuen Standort in Berlin-Wedding wird SİNEMA TRANSTOPIA als transnationaler Raum für Filmkultur, Kunst, Wissen und Nachbarschaft verstetigt und schlägt eine Brücke zwischen Stadtraum und Film als kultureller Praxis. Hier wird ein Ort geschaffen, der urbane und transnationale Selbstverständlichkeit lebt, der Zugänge schafft, zur Diskussion anregt, weiterbildet, bewegt, provoziert und ermutigt.

Mit „Transtopie“ bezeichnet der Migrationsforscher Erol Yıldız Räume, „in denen grenzüberschreitende Bindungen und Verbindungen zusammenlaufen, neu interpretiert werden und sich zu Alltagskontexten verdichten.“ Daran anschließend verknüpft SİNEMA TRANSTOPIA nahe und entfernte Orte sowie ihre Narrative, Vergangenheiten, Gegenwarten und Zukünfte. Das Kino wird zu einem Treffpunkt, an dem Menschen nicht nur der Filme wegen zusammenkommen. Vielmehr entwickelt es sich zu einem lebendigen Diskursraum, einem Raum des Zusammenlebens, Arbeitens und Lernens. SİNEMA TRANSTOPIA steht also für ein Kino, das sich als Ort gesellschaftlicher Öffentlichkeit versteht, das sich zugleich einer lokalen und einer internationalen Gemeinschaft verpflichtet sieht, das filmhistorische als erinnerungskulturelle Arbeit betrachtet und sich für die Vielfalt der Filmkultur und Filmkunst einsetzt.

SİNEMA TRANSTOPIA ist ein Projekt von bi’bak.

Team

Künstlerische Leitung
Malve Lippmann, Can Sungu

Redaktion, Übersetzung
Bethan Hughes

Projektkoordination
Galo Enrique Rivera, Chima Okerenkwo, Anna Krauss

Kommunikation
Duygu Atçeken, Bethan Hughes

Cinema of Commoning Redaktion
Eirini Fountedaki, Rachel Pronger

Vorführer:innen
Anand Angarag, Aghyad Abou Koura, Arjin Cıvan Şahin, Florian Höhensteiger, Jeongin Kim

Kinokasse, Abenddienst
Victor Corrales, Thaís Omine, Dila Oktar, Galo Enrique Rivera, Anna Simbeck

Grafikdesign
Jan Grygoriew / jangry.com

Web Programmierung
Nils Poltmann

Kurator*innen 2020-24

Kaspar Aebi
Ömer Alkın
Enoka Ayemba
Senem Aytaç
Jade Barget & Elizabeth Gabrielle Lee
Madeleine Bernstorff 
Özge Calafato
Sun-ju Choi
Rosalia Namsai Engchuan
Popo Fan
Nafiseh Fathollahzadeh
Borjana Gaković
Berke Göl
Ahmet Gürata
Tara Balok & Luisa Matthias
Tobias Hering
Ragil Huda
Ehsan Khoshbakht
Merle Kröger & Mareike Bernien
Malve Lippmann
Afsun Moshiry
Léa Morin
Marina Naprushkina & Agnieszka Kilian
Branka Pavlovič
Philipp Rizk
Arindam Sen
Sebahattin Şen
Necati Sönmez
John Sundholm
Can Sungu
Slavs & Tatars
Darunee Terdtoontaveedej
Sarnt Utamachote
Pia Chakraverti-Würthwein & Eirini Fountedaki
Florian Wüst
Tang Xuedan Echo
Anna Zett & Philipp Gol
Thaís Omine
Galo E. Rivera