1. Home
  2. /
  3. Kooperationen
  4. /
  5. unthaitled x KAUM Film+++festival 2023: Wandering Salon
  6. /
  7. When my Mom Goes to Heaven

When my Mom Goes to Heaven

Im Anschluss Gespräch mit Quyn Lê Nguyen und Stella Deborah Traub

Trip To Heaven (Thiên đường gọi tên)
Linh Duong, Vietnam 2020, 15 Min., Vietnamesisch OmeU, digital

Mother (แม่)
Vorakorn Ruetaivanichkul, Thailand 2012, 64 Min., Thai OmeU, DCP

Daughters (Töchter)
Quynh Le Nguyen, Katharina Teresa Soon-Hi Thaler, Stella Deborah Traub, Deutschland2022, 21 Min., deutsche OmeU, digital

When my Mum Goes to Heaven ist den komplizierten, frustrierenden und liebevollen Beziehungen gewidmet, die wir zu unseren Eltern haben. Trip to Heaven nähert sich der Elternschaft aus der Zeit davor und danach. Der Film begleitet zwei ältere Damen auf einer Touristenreise durch das Mekong-Delta, die feststellen, dass ihr Schwarm aus der Schulzeit sich auf derselben Tour befindet. Daughters grübelt über die Frage der Eltern-Kind-Beziehungen durch eine brutal ehrliche Darstellung eines komplexen auto-ethnografischen Prozesses nach, in dem die Filmemacher mutige und offene Gespräche mit ihren Eltern führen. Die Kamera wird hier nicht nur Zeugin und Beobachterin, sondern auch Initiationswerkzeug in relationalen Dialogen. Mother schildert die Beziehung zwischen einer Mutter und ihrem Sohn in den Jahren nach ihrem gescheiterten Suizidversuch. Diese sehr persönliche Familiendarstellung der thailändischen Mittelklasse versucht, der Familiendynamik einen Sinn zu geben, anstatt zu werten oder sich nur auf einem dokumentarischen Terrain des Was-ist auszuruhen. Zugleich ist der Film direkt in den Nachwirkungen der asiatischen Finanzkrise von 1997 verwurzelt.

Quyn Lê Nguyen (she/her) wurde 1995 in Soltau/Deutschland geboren. Derzeit studiert sie Dokumentarfilm und Fernsehjournalismus an der Hochschule für Fernsehen und Film München. Sie hat die Gruppe „BIPoC-HFF München“ mitgegründet und Filme wie Hühnerfuß im Kopfsalat und She wants what she wants gedreht.

Stella Deborah Traub (keine Pronomen) fotografiert und studiert Film. Stellas Arbeiten beleuchten Themen wie Klasse, Queerness und Familie. Stella ist auch Mitglied von queer:raum, einem Kunstkollektiv in München.