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Decolonization as a practice?!

Zwischen Wissenschaft, Gesellschaft und Aktivismus – Studierende der FU im Gespräch mit Adela Taleb und Ibou Diop

Im Rahmen der laufenden Ringvorlesung „Decolonizing Anthropology – Eine selbstkritische Bewertung des aktuellen Stands von Forschung und Lehre“ beschäftigen sich Studierende der Freien Universität Berlin mit Adela Taleb und Ibou Diop in einer partizipativen Diskussionsrunde mit der Dekolonisierung aus einer Perspektive heraus, die über die Universität hinausgeht. Ziel dieses Austauschs ist es, sich von der Wissenschaft und ihren neokolonialen Beschränkungen zu lösen und Themen zu diskutieren wie etwa: die Legitimität und radikale Umstrukturierung von den Modi der Wissensproduktion und -institutionen, die künstlich geschaffenen Trennungen zwischen den Disziplinen, die Zusammenarbeit mit Aktivist*innengruppen, sowie die Möglichkeit einer Multimodalität und interdisziplinärer Strategien, um sowohl die Wissenschaft als auch die Welt darüber hinaus tatsächlich zu verändern und eines Tages zu dekolonialisieren. (FU)

Die Diskussion findet auf Deutsch mit Live-Übersetzung ins Englische statt.

 

Adela Taleb ist Wissenschaftlerin für Sozial- und Kulturanthropologie, derzeit Doktorandin für Europäische Ethnologie an der Humboldt-Universität zu Berlin und Gründungsmitglied des Amo Collective Berlin.

Ibou Diop ist Literaturwissenschaftler, Kurator und Kulturhistoriker. Er ist Jurymitglied von Resonance – A Festival of Black German-Language Fiction und arbeitet derzeit gemeinsam mit dem Berliner Senat an der Umsetzung eines Erinnerungskonzepts Kolonialismus.