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Writing the Self, Writing the Nation:

An Egyptian Story

حدوتة مصرية (An Egyptian Story)
Youssef Chahine, Egypt 1982, 129 min. Arabic with English subtitles

Kuratiert von Madi Awadalla

Vorher findet ein Gespräch mit Madi Awadalla und Iskandar Abdalla statt

Während einer Herzoperation stellt sich ein Filmemacher vor, wie sein kindliches Ich wegen des Mordes an seinem erwachsenen Ich vor Gericht steht, und offenbart dabei seine Ambitionen, Identitätskonflikte und Verbindungen zum revolutionären Ägypten. „Hadouta Masriya“ nimmt als eines der ambitioniertesten Werke von Youssef Chahine einen besonderen Platz im ägyptischen und arabischen Kino ein. Ein kühner, verspielter und zutiefst bewegender Klassiker des ägyptischen Kinos, der als bedeutendes Werk des autobiografischen Films gilt: stilistisch innovativ, politisch brisant und von einer weitreichenden Einsicht geprägt, wie die Geschichte eines Individuums auch zur Geschichte eines Landes werden kann. (Madi Awadalla)

Madi Awadalla ist Schriftsteller*in und transdisziplinäre*r Künstler*in, their künstlerisches Schaffen sich mit der Politik des Körpers, mit Grenzen und Zugehörigkeit auseinandersetzt.

Iskandar Abdalla ist ein ägyptischer Forscher, Autor und Filmkurator, der in Berlin lebt. Er studierte Geschichte, Filmwissenschaft und Islamwissenschaft in Deutschland und ist seit 2024 künstlerischer Leiter des ALFILM – Arab Film Festival Berlin. Zu seinen Veröffentlichungen zählen zahlreiche persönliche Essays und wissenschaftliche Arbeiten zum arabischen Kino, zu Sexualität, Diaspora und Rassismus in Europa.