Kuratiert von Maresa Nzinga Pinto
Die Ankunft der ersten mosambikanischen Vertragsarbeitenden in der DDR wurde filmisch begleitet – jedoch durch einen weißen, paternalistischen und exotisierenden Blick. Über Interviewmaterial, Gedichte und Bilder aus persönlichen Archiven ehemaliger Vertragsarbeitender wollen wir gemeinsam der Frage nachgehen, welche In(ter)ventionen es braucht, um ihre Geschichten selbstbestimmt zu erzählen, ohne jene Bildlogiken fortzuschreiben? (Maresa Nzinga Pinto)
Eingeladen ist Patrice Poutrus. Er wird einen Input zur (medialen) Repräsentation von Vertragsarbeit in der DDR geben.
Dr. Patrice G. Poutrus ist promovierter Historiker. Er wurde 1961 in Ostberlin als Sohn einer ost-deutschen Mutter und eines ost-afrikanischen Vaters geboren und ist in der DDR aufgewachsen und sozialisiert. Nach 1990 studierte er an der Humboldt-Universität Geschichte und Sozialwissenschaften. Bis heute sind die Schwerpunkte seiner Arbeit Flucht- und Asyl im Nachkriegsdeutschland, Erfahrungen Schwarzer Menschen in der DDR sowie die Erinnerung an das Ende der DDR und die Transformation in Ostdeutschland.
Der Workshop ist Teil der Reihe “Schwarze Geschichten in Ostdeutschland”. Hier ist der Anmeldelink zur Workshopreihe: https://eveeno.com/schwarzegeschichtenost
Der Workshop findet am 18.04. von 10:00 bis 17:00 Uhr und am 19.04. von 10:00 bis 15:00 Uhr statt.