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DER TIGER KOMMT AUF DEN HUND

Aus dem Hundeleben des Tigers in der Fremde

Der Tiger ist gerade erst aus einem fernen Land in Berlin angekommen. Er wundert sich sehr, zu sehen, dass die Menschen hier die Hunde oft besser behandeln als ihre Mitmenschen. Die Hunde gehen zum Frisör, es gibt Hundepensionen, Hundeferien, Hundeausstatter, Hunderestaurants, Hundespielplätze und sogar jede Menge Hundeparadiese. Die Menschen kuscheln mit ihren Hunden, Küssen im Sonnenuntergang romantisch auf Parkbänken und mancher Hund hat sogar einen Pelzmantel mit Kaschmirkragen, vier gefütterte Schuhe, Socken, Windeln und seinen eigenen Kinderwagen.

Mit dem Tiger hat keiner Mitleid und er würde dann doch auch gerne ein Hund werden. Er geht zum Hundepsychologen, zum Hundehomöopathen, zum Hundefrisör und versucht alles Hundemögliche. Wird er es schaffen, als Tiger im Hundepelz ein Haustier zu werden und sein Glück zu finden?

Wir haben im Workshop mit einer Gruppe von Kindern verschiedene hunderelevante Orte besucht, Interviews mit Hundeexperten und Hundeliebhabern geführt und Material gesammelt. Das Material wurde in der Jugendkunstschule Charlottenburg zu einer Hundehüttenstadt weiter verarbeitet und als Installation auf dem Mierendorffplatz ausgestellt.

Projektdokumentation und Film

Diese Projekt wurde in den Osterferien 2014 durchgeführt und ist Teil der Serie Der Tiger kommt... iniziiert von Malve Lippmann und Can Sungu. Ein Projekt von bi’bakwerk in Kooperation mit der Jugendkunstschule Charlottenburg. Gefördert durch den Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung.

Künstler, Kunstvermittler