In den späten 1920er Jahren, inmitten der sowjetischen „Entschleierungskampagnen“ im ländlichen Usbekistan, wird ein junger sowjetischer Offizier damit beauftragt, ein Dorf zu modernisieren und Frauen dazu zu ermutigen, ihren Schleier abzulegen. Als ein jugendliches Komsomol-Mädchen öffentlich ihren Paranja verbrennt, kollidiert die Reform mit Tradition und religiöser Autorität – mit tragischen Folgen. Khamraevs Film bleibt aufgrund seiner komplexen Darstellung der „Emanzipation“ als Zwang und der Kosten, die Frauen dafür mit ihrem Körper tragen müssen, ein Meilenstein des usbekischen Kinos.