Gefolgt von einem Gespräch mit Raed Rafei
Nach Jahren im Ausland kehrt ein Filmemacher nach Tripoli, Libanon, zurück, um sich seiner Heimatstadt zu stellen, die ihn einst als queeres Kind verstoßen hatte. Mit einem Mikrofon in der Hand streift er durch Cafés, öffentliche Plätze und Parks und spricht mit den Bewohnern über ihre Überzeugungen, Hoffnungen und ihre Offenheit für Veränderung. Unterwegs begegnet er einer Reihe unkonventioneller Charaktere: einem kommunistischen Aktivisten, einem queeren Musikproduzenten und anderen, deren Leben die konservativen Normen der Stadt infrage stellen. Durch diese Begegnungen reflektiert er die komplizierten Bindungen, die wir zu einer Heimatstadt in der Krise pflegen. Ein kontemplatives Porträt einer Stadt zwischen Stillstand und Wandel.
Raed Rafei ist Filmemacher, Filmwissenschaftler, Multimedia-Journalist und Assistant Professor für Film- und Medienwissenschaften an der University of Pittsburgh.