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Deconstructing Narratives: postmigrantische, queer-feministische und diasporische Perspektiven im deutschen Film

Lamin Leroy Gibba, Thùy Trang Nguyễn, Faraz Shariat und Letícia Milano im Gespräch mit Nastaran Tajeri-Foumani

Wer erzählt unsere Geschichten – und wer bestimmt, welche Erzählungen sichtbar werden? Wie können wir in einem System, das uns ständig vereinnahmen und in normierte Kategorien pressen will, standhaft bleiben und unsere Narrative selbstbestimmt erzählen? In diesem Panel werfen wir einen kritischen Blick auf postmigrantische, queer-feministische und diasporische Perspektiven im deutschen Film. Mit Gästen wie Lamin Leroy Gibba, Thùy Trang Nguyễn, Faraz Shariat und Letícia Milano diskutieren wir, wie wir als queere, postmigrantische Subjekte unsere Geschichten erzählen können, ohne die heteronormativen und cis-sexistischen Strukturen des Mainstreams zu reproduzieren. Welche Möglichkeiten bieten uns queere Erzählpraktiken, um nicht nur Geschichten, sondern auch die Art des Erzählens selbst zu dezentrieren? Und wie können wir im Widerstand gegen die dominanten Narrative das Kino als Ort der Befreiung und Selbstermächtigung nutzen? (NTF)

Nastaran Tajeri-Foumani moderiert, kuratiert und ist in Kunst, Kultur und Forschung aktiv. Nastaran hat 20 Jahre Erfahrung im Film und Medienbereich und ist seit 2013 in diversen Positionen u.a. bei XPOSED Queer Film Festival aktiv. Nastaran ist seit 2022 als Diversity, Awareness und Wellbeing Coach international an Filmproduktionen beteiligt.

Lamin Leroy Gibba ist Schauspieler, Autor und Produzent. Sein preisgekrönter Kurzfilm Hundefreund wurde für die Lola nominiert und unter anderem beim Tribeca Film Festival gezeigt. Seine Serie Schwarze Früchte läuft aktuell in der ARD Mediathek. Sein Studium absolvierte er an der New School Universität in New York.

Letícia Milano kommt aus Brasilien und arbeitet als Autor*in und Dramaturg*in. In Zusammenarbeit mit Johanna Faltinat bietet Letícia Workshops und dramaturgische Beratungen mit Schwerpunkt auf Diversität. Zusammen forschen sie zu neuen Narrativen und zu Diversität als dramaturgisches Instrument. 

Thùy Trang Nguyễn ist Autorin und Regisseurin in Berlin. Als SERIAL EYES Fellow arbeitet Nguyễn an der Schnittstelle von Genrefilm und politischer Narration. Thematische Schwerpunkte sind Queerness, Migration, Erinnerungspolitiken und Machtverhältnisse im postmigrantischen Kontext.

Faraz Shariat is a film director, screenwriter, and film producer. His film Futur Drei (No Hard Feelings) debuted in the Panorama section of the 70th Berlinale and went on to win the Teddy Award.Shariat is co-founder of the film collective Jünglinge , which focuses on innovative and socially critical film projects.

20.09.2025