Viv, eine aufstrebende Künstlerin aus China, sitzt nach der Pandemie in Berlin fest und wird unerwartet in die alternative Kulturszene der Stadt hineingezogen. Zwischen ungewohnten Umgebungen und traditionellen Erwartungen navigiert sie durch sich wandelnde Wahrnehmungen von sich selbst, der Welt und China, nur um sich zunehmend desorientiert zu fühlen. Durch eine Reihe vielseitiger Begegnungen und subtiler sozialer Reibungen zeichnet der Film ihre Suche nach Zugehörigkeit nach. Mit Humor und Intimität erzählt, bietet er eine scharfsinnige Reflexion über Identität, Entwurzelung und darüber, wie Entwurzelung unser Selbstverständnis prägt und ins Wanken bringt.