Im Anschluss findet ein Gespräch mit Jean-Pierre Bekolo statt, moderiert von Enoka Ayemba.
Ariane Boréal, die reichste Frau Frankreichs, flieht vor ihrer Familie, die sie nach einem Vorfall mit einem Gigolo eingesperrt hat. Mit ihrem langjährigen afrikanischen Chauffeur Aristide streift sie durch Paris und begibt sich auf eine halluzinatorische Reise zwischen Realität und Fantasie. Zum ersten Mal lässt sich Ariane wirklich auf Aristide ein und entdeckt seine Geschichten, seinen Glauben und sein afrikanisches Erbe. Eingezogen in eine mystische Erfahrung, die afrikanische Rituale, Essen und Palmwein miteinander verbindet, findet Ariane wieder Anschluss an ihren verstorbenen Vater und findet eine symbolische Lösung für ihren Familienkonflikt. Dieses surreale Abenteuer, in dem Afrika sowohl Zufluchtsort als auch Offenbarung wird, gipfelt darin, dass Ariane die Kontrolle über ihr Imperium behält – und lässt dennoch eine Frage offen: Ist dies wirklich ihre Geschichte oder eine afrikanische? (JPB)
Jean-Pierre Bekolo ist ein kamerunischer Filmemacher, der Geschichten erzählt, in denen Politik, Philosophie und Afrofuturismus miteinander verwoben werden.
Enoka Ayemba ist ein Filmkurator und Festivalberater mit Schwerpunkt auf afrikanischer und afro-diasporischer Kinematografie.