Anschließend Gespräch mit Mohamed Rashad, moderiert von Iskandar Abdalla
Nach dem plötzlichen Tod seines Vaters bei einem Arbeitsunfall in einer Fabrik in Alexandria, übernimmt der 23-jährige Hossam dessen Arbeitsplatz als eine Art Entschädigung und als einzige Überlebensmöglichkeit für seine Familie. Unter dem Druck seines jüngeren Bruders Maro und ihrer chronisch kranken Mutter nimmt Hossam den Jungen mit. In der Fabrik herrscht eine angespannte Atmosphäre. Während die Arbeiter liebevoll von ihrem verstorbenen Kollegen sprechen, halten sie Abstand zu seinen Söhnen. Während Hossam darum kämpft, für seine Familie und sich selbst alles zusammenzuhalten, beginnt er zu ahnen, dass hinter dem Tod seines Vaters mehr steckt, als irgendjemand zugeben will. Das Schweigen darüber wird immer bedrückender und schwerer zu ignorieren. Und so sehr er auch versucht dagegen anzukämpfen und an der fragilen Stabilität, die der Job bedeutet, festzuhalten, droht eine weitere unerwartete Tragödie alles zu zerstören.
Mohamed Rashad ist Filmemacher, Autor und Produzent aus Ägypten.
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Iskandar Abdalla ist Forscher, Kurator und Pädagoge. Er ist künstlerischer Leiter des Arabischen Filmfestivals Berlin (ALFILM).