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Black History Month

Cinemas of Liberation & Desire

Kuratiert in Zusammenarbeit mit Mosa Mpetha (Black Cinema Project)
In Kooperation mit ISD und Afrikamera

In diesem Black History Month präsentieren wir – in Zusammenarbeit mit der Kuratorin und Forscherin Mosa Mpetha, der Community-Initiative ISD und dem Filmfestival Afrikamera – eine panoramische Erkundung von Schwarzer Befreiung, Erinnerung und Zugehörigkeit durch das Kino.

Das Programm spannt einen Bogen von den grundlegenden diasporischen Chroniken Paulin Vieyras über den südafrikanischen Anti-Apartheid-Meilenstein Mapantsula, von der revolutionären Psychiatrie Frantz Fanons bis zu den prägenden Unabhängigkeitsnarrativen Guinea-Bissaus – Mortu Nega von Flora Gomes und dem archivischen Essayfilm Nome von Sana Na N’Hada.

Die Reise führt weiter zu intimen zeitgenössischen Kämpfen um Schutz und Zuflucht in Promis le Ciel und Dreamers sowie zur Auseinandersetzung mit generationenübergreifendem Trauma in Rungano Nyonis On Becoming a Guinea Fowl. Neben den wegweisenden queeren DIY-Archiven in The Early Works of Cheryl Dunye und Raoul Pecks grundlegender filmischer Reflexion Lumumba: Death of a Prophet erinnern diese Filme daran, dass der Kampf um Selbstrepräsentation zutiefst persönlich und zugleich politisch dringlich ist.

Gemeinsam bilden sie einen Dialog über Jahrzehnte und Kontinente hinweg, der Geschichte hinterfragt, Widerstandskraft feiert und die Kraft von Community bei der Gestaltung narrativer Souveränität bekräftigt.

Mosa Mpetha ist Filmkuratorin und Forscherin mit Schwerpunkt auf Schwarzem, afrikanischem und Archivfilm. Sie ist Mitbegründerin des Black Cinema Project, eines sich entwickelnden Raums, in dem Schwarze Menschen zusammenkommen, um Filme achtsam zu schauen und zu diskutieren. Außerdem kuratiert sie Cinema Africa!, eine  afrikanische Filmreihe im Hyde Park Picture House in Leeds (UK), in Partnerschaft mit lokalen afrikanischen Communities. Darüber hinaus ist sie auf Publikums- und Partner*innenarbeit spezialisiert und bietet panafrikanische Kurations- sowie Archivfilm-Trainings an.

Die Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (ISD) wurde 1985 gegründet und ist heute eine der ältesten Selbstorganisationen von und für Schwarze Menschen in Deutschland. Sie setzt sich für die Rechte und politische Teilhabe Schwarzer Menschen ein und kämpft gegen alle Formen von institutionellem und strukturellem Rassismus. Zudem engagiert sie sich für eine umfassende Aufarbeitung der deutschen und europäischen Kolonialgeschichte. Im Jahr 2001 wurde der ISD Bund e.V. als Dachverband aller lokalen ISD-Gruppen gegründet und fungiert seither als bundesweites Netzwerk.

Das Afrikamera Filmfestival – Contemporary Cinema from Africa ist eine Plattform für den Dialog zwischen afrikanischen Filmschaffenden und dem Berliner Publikum.

In cooperation with ISD and Afrikamera

Mapantsula
Lumumba, la mort du prophète

Lumumba, la mort du prophète

Lumumba: Death of a Prophet
Raoul Peck, Demokratische Republik Kongo 1990, 69 Min., Französisch mit englischen Untertitel
FANON (Chroniques fidèles…)

FANON (Chroniques fidèles…)

Abdenour Zahzah, Algerien, Frankreich 2024, 90 Min., Arabisch, Französisch mit englischen Untertitel
On Becoming a Guinea Fowl

On Becoming a Guinea Fowl

Rungano Nyoni, Ireland, United Kingdom, United States, Zambia 2024, 99 Min., Englisch, Bemba mit englischen Untertitel
Dreamers

Dreamers

Joy Gharoro-Akpojotor, Vereinigtes Königreich 2025, 78 Min., Englisch mit deutschen Untertitel
Promis le Ciel

Promis le Ciel

Promised Sky
Erige Sehiri, Tunesien, Frankreich, Katar 2025, 95 Min., Französisch, Arabisch mit englischen Untertitel
Nome

Nome

Sana Na N’Hada, Frankreich, Portugal, Angola 2023, 118 Min., Guinea-Bissau-Kreolisch, Portugiesisch mit englischen Untertitel
Mortu Nega

Mortu Nega

The One Whom Death Refused
Flora Gomes, Guinea-Bissau 1988, 96 Min., Guinea-Bissau-Kreolisch, Portugiesisch mit englischen Untertitel