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Mediha

Hasan Oswald, Vereinigte Staaten , Kurdisch mit englischen Untertitel

Kuratiert von Somar Jbawi

Der preisgekrönte Dokumentarfilm Mediha von Hasan Oswald bildet den Ausgangspunkt für die Auseinandersetzung mit Fragen des Überlebens, der Urheberschaft und der dokumentarischen Ethik. Wir freuen uns darauf, im Anschluss an die Vorführung ein Gespräch mit Hasan Oswald und Mediha Ibrahim zu führen, moderiert von Afsun Moshiry. 

Mediha erzählt die Geschichte von Mediha Ibrahim Alhamad, einer jesidischen Frau, die im Alter von zehn Jahren während des Angriffs des IS auf Sinjar im Jahr 2014 entführt und jahrelang sexuell versklavt wurde. Jahre nach ihrer Flucht beginnt Mediha, ihre eigene Geschichte zu dokumentieren – durch Videotagebücher, erneute Besuche an Orten ihrer Gefangenschaft und Reflexionen über die Spuren der Gewalt, die sie erlitten hat. (Goethe-Institut im Exil)

Das Goethe-Institut ist das weltweit tätige Kulturinstitut der Bundesrepublik Deutschland. Wir ermöglichen den internationalen Kulturaustausch, fördern den Zugang zur deutschen Sprache und unterstützen die freie Entfaltung von Kultur und Wissenschaft.

Hasan Oswald ist ein preisgekrönter Dokumentarfilmregisseur. Sein Debütfilm Higher Love gewann den Slamdance 2020 Grand Jury Award, und sein Projekt Mediha über den Völkermord an den Jesid*innen aus dem Jahr 2023 feierte seine Premiere beim DOC NYC 2023 im US-Wettbewerb.

Mediha Alhamad ist eine jesidische Überlebende des IS, deren Geschichte Gegenstand des preisgekrönten Dokumentarfilms Mediha (2023) unter der Regie des Filmemachers Hasan Oswald ist. 

Afsun Moshiry ist eine in Shiraz geborene und in Mannheim aufgewachsene Filmkuratorin, Programmgestalterin und kreative Produzentin, die derzeit in Berlin lebt. Sie ist Teil des Teams des Berlinale Forums und kuratiert Programme für Sinema Transtopia.

Somar Jbawi ist ein syrischer Filmemacher, Kurator und Aktivist sowie Gründer und Direktor des Film Festivals in Exile (2015).