Vielleicht einer der wenigen Dokumentarfilme der letzten Zeit, der nicht nur die harte Realität der Sexarbeiter*innen in Kalkutta einfängt, sondern auch zeigt, wie sie sich selbst organisieren. Der Film schildert die Gründungsphase und die Menschen rund um CAM-ON, eine Gruppe, die sich aus Sexarbeiter*innen, ihren Söhnen und Familien zusammensetzt und sich dem Filmemachen verschrieben hat. Gemeinsam überwinden sie Stigmatisierungen rund um das Thema und ihre Gruppe und schaffen ein mobiles Kino, in dem sie sich selbst, ihre Vergangenheit und ihre Zukunft auf der Leinwand sehen und wiedererkennen. Ein passender Abschluss für das Cinema of Commoning 2026.