In Zusammenarbeit mit Beijing Queer Film Festival
回乡偶记 (My Dear Dear Home)
Yue RAN, Schweiz, China 2026, 20 Min., Chinesisch mit chinesischen und englischen Untertiteln, Berlin Premiere
Aliens in Beirut
Raghed Charabaty, Kanada, Libanon 2025, 17 Min., Englisch, Arabisch mit englischen Untertiteln
Listen to Your Love for Me
Kai XU, Frankreich 2025, 23 Min., Französisch mit englischen Untertiteln
A is for Andra
Charmaine Poh, Indonesien 2025, 16 Min., Indonesisch, Englisch mit englischen Untertiteln
Anschließendes Gespräch mit Yue RAN, Kai XU und Dirandra Sandyakala.
Zuhause ist selten ein fester Ort. Für viele queere Menschen existiert es zwischen Erinnerung und Bewegung, zwischen Erbe und Neuerfindung. Zwischen Aufbrüchen, Heimkehren und Umwegen zeichnen die Filme dieses Programms die vielfältigen Wege nach, auf denen queere Menschen sich ein Zuhause schaffen. In My Dear Dear Home führt die Rückkehr aus dem frischvermählten Leben in der Schweiz in die Heimat zu einer herzlichen Wiederannäherung zwischen Mutter und Tochter. Aliens in Beirut findet queere Intimität inmitten politischer Instabilität und Vertreibung. Mit Humor und theatralischem Ausdruck zeichnet A is for Andra die Neuerfindung eines nicht-binären, transmaskulinen Erwachsenen auf seinem Weg von Indonesien nach Berlin nach. Doch neue Heimaten bleiben komplex: Listen to Your Love for Me begleitet einen chinesischen Einwanderer, der in Paris seine intime Beziehung und seine politische Frustration bewältigt. (CiLENS)
Yue RAN ist Regisseurin und Cutterin und lebt zwischen Paris und Zürich. Sie verfügt über umfangreiche Erfahrung im Drehbuchschreiben für Geschichten, in denen Frauen im Mittelpunkt stehen, und zwar in verschiedenen kulturellen Kontexten in China, Japan, Frankreich und Italien.
Kai XU ist ein in Paris lebender Filmemacher aus Badong, China, dessen interdisziplinäre Arbeit Film, Schreiben, Sounddesign und Podcasting umfasst. Er erforscht erotische Empfindungen, den Alltag und nicht-menschliche Mystik, um sich queere Utopien vorzustellen.
Dirandra Sandyakala (alle Pronomen/dia) ist ein*e indonesische*r multidisziplinäre*r Künstler*in, Medienproduzent*in und Pädagog*in mit Siitz in Berlin. Sandyakalas Arbeit wechselt fließend zwischen Performance, experimentellem Dokumentarfilm, Audio, Text und Bewegung und erforscht die durch Leichtigkeit, Verspieltheit und Ungeschliffenheit selbst zurückeroberte Erzählungen von diasporischer und fließender Verkörperung.
Bei schlechtem Wetter findet die Filmvorführung drinnen statt.