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  3. Antifaschistische Filme der DEFA 1949–1962
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  5. Die Mörder sind unter uns

Die Mörder sind unter uns

Wolfgang Staudte, Deutschland (Sowjetische Zone) 1946, 85 Min., Deutsch

Anschließendes Gespräch mit Ulrike Weckel und Angelika Nguyen, moderiert von Ulrike Imhof

Es war der erste deutsche Film der Nachkriegszeit nach dem Zweiten Weltkrieg. Vor dem Hintergrund der tatsächlichen Trümmer Berlins dreht sich die Geschichte um einen untergetauchten Kriegsverbrecher, dessen Verbrechen von einem anderen Mann nicht vergessen wurden. Gleichzeitig ist es ein Porträt des angesehenen deutschen Bürgers, der sich weigert, seine eigene Schuld zu begreifen. Der Film wurde zu einem Klassiker. Er spricht auch unsere Gegenwart an und thematisiert die Fragilität der bedrohten Demokratie.

Ulrike Weckel studierte Geschichte und ist Professorin für Fachjournalismus und Mediengeschichte an der Universität Gießen.

Angelika Nguyen studierte Filmdramaturgie und Filmgeschichte an der Hochschule für Film und Fernsehen Babelsberg in der DDR. Sie ist Mitarbeiterin der Rosa-Luxemburg-Stiftung.

Ulrike Imhof ist Mitarbeiterin der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Dort ist sie für die Koordination des Bildungsprogramms „Kampf gegen die extreme Rechte“ zuständig.

Präsentiert im Rahmen von DEFA-ANTIFA, einem kuratierten Filmprogramm und thematischen Schwerpunkt, der der antifaschistischen Schaffenslinie des ehemaligen ostdeutschen Staatsfilmstudios DEFA gewidmet ist.

In Zusammenarbeit mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung.

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