1. Programm
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  3. 20th XPOSED Queer Film Festival Berlin
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  5. Liz Rosenfeld & Melanie Jame Wolf

Liz Rosenfeld & Melanie Jame Wolf

REVISITED (IS IT „SAFE?“) lässt sich von dem 1995 erschienenen Film SAFE inspirieren, der von Todd Haynes geschrieben und inszeniert wurde, sowie von dessen Hauptdarstellerin Carol als dem ultimativen Archetyp der Zerbrechlichkeit weißer Frauen der oberen Mittelschicht. Diese Darstellung verleiht dem Film eine queere Note, indem sie sich der fetischisierten Figur der „Fag Hag“ zuwendet.Die Darsteller*innen setzen sich mit einer zugleich sichtbaren und unsichtbaren queeren historischen Figur auseinander und untersuchen, wie diese von homonationalistischen Ideologien instrumentalisiert wurde, die dieses Stereotyp gewandelt haben: von der tragischen Mitläuferin zur kampflustigen Vertrauten, und das im Rahmen von Debatten über Macht, Fetischisierung und die Frage, wie Allianzen bestehen bleiben.

Liz Rosenfeld ist eine in London und Berlin lebende interdisziplinäre Künstlerin und Pädagogin, die sich mit Performance, bewegten Bildern, Zeichnung und experimentellen Schreibpraktiken beschäftigt. Liz setzt sich mit der Nachhaltigkeit emotionaler und politischer Ökosysteme, mit Methoden des „Cruising“ sowie mit vergangenen und zukünftigen Geschichten auseinander, insbesondere im Hinblick darauf, wie Erinnerung „queer“ wird. 

Melanie Jame Wolf arbeitet allein oder gemeinsam mit Freunden an Kunstwerken, Performances und Texten, die sich mit Macht, Persönlichkeit und dem Phänomen des „Showbusiness“ befassen: mit dem Schwebezustand, dem Überzeugenden, dem Trügerischen, dem Inszenierten und dem Dargebotenen in politischen, theatralischen und alltäglichen Kontexten. Sie bewegt sich zwischen Choreografie, Performance, Text, Bewegtbild, Skulptur und Installation und schafft Werke für Theater, Galerien und Leinwandräume.